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Noten im Arbeitszeugnis

bei der Darstellung der Noten  lehnt man sich eng an die üblichen Formulierungen an  wie:

Note 1: "stets zu  unserer vollsten Zufriedenheit"

Gefolgt von der Note 2 kommt diese Beurteilung gerade in Arbeitszeugnissen für Fachkräfte und Leitende Manager am häufigsten vor. Hier wird ein Superlativ  (vollsten) mit einem Temporaladverb (stets)  gekoppelt. Da dieser Ausdruck ein bisschen altbacken ist, verwendet man alternativ gern auch Superlative, die eine Note 1 ausdrücken können wie: exzellent, ausgezeichnet oder auch  hervorragend.

oder: “stets sehr gut"  (Superlativ mit Temporaladverb)


Note 2: "stets zu  unserer vollen Zufriedenheit"

Hier wird ein Temporaladverb  vor das Adverb gesetzt. Alternativ kann man auch  sagen: stets einwandfrei, jederzeit  gut, allzeit erfolgreich usw. (also immer ein Temporaladverb in Kombination mit einem Adverb)

die Note 2 beschreibt im Grunde  auch: "sehr gut", wobei der Leser hier meist eine 1-2 interpretiert, was man gezielt nutzen kann, um eine 2+ oder 1-  darzustellen.

eine Spitzenübersicht erhalten Sie auch unter: personalentwicklungsberatung.de 


Die üblichsten Noten: 2 und 3

Im Sinne des psychologischen Beurteilungsfehlers “Tendenz zur Mitte” möchten viele Vorgesetzte weder zu positive noch zu negative Noten vergeben - unabhängig von der realen Leistung des Mitarbeiters. Auch deshalb bewegen sich viele Zeugnisse auf einem 2-er Niveau. Diese Zeugnisse weichen kaum vom Standard ab und vermitteln auch deshalb große Zuverlässigkeit in der Aussage. Sie werden in der Regel als sehr glaubwürdig und valide angesehen.

Note 3: "stets zur  Zufriedenheit" oder "zur vollen Zufriedenheit"

Um die Note 3 auszudrücken,  wird meist das Temporaladverb weggelassen und man beschränkt sich auf das Adverb oder Verb. Man kann also auch sagen: "Herr  Muster arbeitete verantwortungsvoll, gut durchdacht und  mit Blick auf zukünftige Entwicklungen."  


Note 4: "stets  anforderungsgerecht"

Eine 4 oder 5 im Arbeitszeugnis kann einen deutlichen Karriereknick hervorrufen.

Eigentlich sehr selten werden Noten vergeben, die schlechter als 3 sind. Eine 4-er Beurteilung spiegelt schon eine ziemlich unterdurchschnittliche Leistung wider und kann eine berufliche Laufbahn durchaus gefährden. Die sprachliche Formulierung liegt hier im  Wort "anforderungsgerecht", kombiniert mit einem Temporaladverb wie “stets”. Man kann alternativ auch einfach  "zufriedenstellend" schreiben - dann aber ohne Temporaladverb.

So könnte eine 4 heißen: "Sein Engagement war stets an die Erfordernisse seiner Aufgaben  angepasst." oder: “Sein Engagement war zufriedenstellend.”

Außerdem kann man in der Sprachform ins Passive wechseln wie:

“... wir übertrugen ihm ...”

Note 5 - schlechter geht es nicht:

In diesem Fall hier werden die Leistungen weiter eingeschränkt auf "im Großen und Ganzen", "im Allgemeinen" oder "anforderungsgerecht" (ohne Temporaladverb). Zum Beispiel könnte es heißen: “Wir waren mit seinen Leistungen im Allgemeinen zufrieden.


Wichtig: es gilt immer der Gesamteindruck des Zeugnisses - nie die einzelne Formulierung.

Kein Leser eruiert separate Ausdrücke - er forscht ggf. nur weiter nach, wenn der Gesamteindruck zu positiv oder negativ erscheint.


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